Natürlich sollte der BVB Dembelé ziehen lassen

Letztendlich ist man als Verein machtlos, wenn ein Spieler weg will. Das musste einst der HSV in der Causa Calhanoglu feststellen, dass musste sogar der FC Barcelona im Fall Neymar kapieren und auch der BVB hat schon so seine Erfahrungen gemacht. Nun macht es den Eindruck, dass sich auch Supertalent Ousmane Dembelé freistreiken möchte, um sich seinem Wunschverein in Katalonien anzuschließen. Warum der Spieler nach einem ersten abgelehnten Angebot bereits zu derartigen Mitteln greift, wird wohl keiner verstehen, schließlich soll das letzte Wort in den Vertragsverhandlungen noch nicht gesprochen sein.

Schauen wir uns die Gegebenheiten an. Barca hat 222 Millionen auf der hohen Kante und will einen Ersatz für Neymar. In der Verlosung sind dem Vernehmen nach Juves Paulo Dybala, Liverpools Philippe Coutinho und eben Dembelé. Der Argeninier Dybala wurde kürzlich erst mit der Rückennummer 10 geadelt, glaubt man der örtlichen Medienlandschaft fühlt er sich wohl. Aus Spanien heißt es, er stünde ohnehin nicht mehr ganz oben auf der Einkaufsliste.

Bei Coutinho und Dembelé ist die Situation etwas anders. Beide bezeichnen den FC Barcelona als Traum-Verein. Beide wollen das blau-rote Trikot anziehen, doch die Vereine stellen sich quer – zumindest zu den gebotenen Beträgen, denn sie wissen um das prallgefüllte Portemonnaie.

Borussia Dortmund soll dem Vernehmen nach 150 Millionen Euro fordern, Barca ist zu einer Zahlung von zwischen 100 und 120 Millionen bereit. Ohne genaue Zahlen zu nennen formulierte es der BVB in einer Ad-hoc-Mitteilung so: Der FC Barcelona habe „ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach. Dieses Angebot hat der BVB daher abgelehnt.“ Weiter hieß es: „Da bis zum heutigen Tag kein anders lautendes Angebot des FC Barcelona vorliegt, ist derzeit mit einem Transfer des Spielers zum FC Barcelona nicht zu rechnen und dieser aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich.“ Doch ist wirklich davon auszugehen, dass der FC Barcelona, nachdem die hochgepriesene Verhandlungsdelegation auch in Liverpool abgeblitzt ist, keinen weiteren Versuch bei Dembelé unternehmen wird? Ich denke nicht.

Der BVB und Barcelona werden sich einigen, wegen Dembelés Streik zwar mit Geschmäckle, aber sie werden sich einigen. Das hätten sie wahrscheinlich auch ohne Streik gemacht. So fällt den Anhängern der Dortmunder der Abschied aber möglicherweise leichter. Qualitativ ist das sicherlich ein Verlust, ob ein Lustloser Dembelé allerdings so viel wertvoller ist, als Christian Pulisic oder sogar André Schürrle darf bezweifelt werden. Der BVB hat den Vorteil, nichtmal einen Stammspieler nachverpflichten zu müssen, sondern das Geld aufs Festgeldkonto zu legen, um es im nächsten Jahr in ein paar Nachwuchsspieler zu stecken, wenn die Vereine die horrenden Einnahmen der Westfalen nicht mehr so auf dem Schirm haben.

Der BVB wäre gut beraten, jetzt nicht aus Trotz stärke zeigen zu wollen. Die Dortmunder müssen akzeptieren, dass sie ein Ausbildungsverein sind – und zwar ein richtig guter. Atletico Madrid beispielsweise musste auch diesen Weg nehmen, um das nötige Kleingeld anzusparen, um es schlussendlich nah an, oder sogar mitten in die Weltspitze zu schaffen. Dortmund ist aktuell noch darauf angewiesen, Spieler verhältnismäßig günstig einzukaufen und teuer an europäische Topteams abzugeben. In der Zwischenzeit profitiert der Verein von der tollen Leistung und macht sich einen Namen als letztes Sprungbrett vor Barcelona oder Real.

In dieser Stellung ist man immer in der Lage anzugreifen, was Meisterschaft oder Pokal angeht. Schließlich hat man immer Spieler in den eigenen Reihen, die die absoluten Top-Teams gerne hätten.

Der BVB hat das Zeug dazu. Er muss diese Rolle nur mit Stolz annehmen und nun möglichst viel Geld für den noch vier Jahre laufenden Vertrag von Dembelé herausschlagen und nicht mit einer Abwehrhaltung in die Verhandlungen gehen.

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China-Auswahl in der Regionalliga Südwest

Die Aufregung war groß, als Adidas-Chef Kasper Rorsted im April befürwortet hatte, das DFB-Pokal-Finale auch mal in China auszutragen. So weit ist es noch nicht. Doch jetzt steht fest. Eine chinesische Auswahl wird in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest starten. Das berichten der kicker und andere Medien.

Das Team soll nicht um Punkte spielen, es geht um sogenannte Pflichtfreundschaftsspiele, die in den Spielplan der 19-Teams umfassenden Liga eingepflegt werden. Nun mag es sogar aus rein fußballerischer Sicht tatsächlich mindestens ein Argument dafür geben. Durch den fehlenden spielfreien Spieltag, den jedes Team pro Halbserie einmal hat, fällt weg. Der Rhythmus bleib beibehalten, es gibt ein bedeutungsloses Spiel, in dem der Trainer etwas testen kann und die Vereine bekommen auch noch 15.000 Euro Aufwandsentschädigung. Und doch bleibt ein bitterer Beigeschmack.

Aufgrund der Gegebenheiten (kein Aufstieg aus der Regionalliga Südwest und zwei Absteiger in die Liga) musste sogar der 14., der FK Pirmasens, absteigen – mit 42 Punkten, zwölf Siegen. Dort fühlt man sich ohnehin ungerecht behandelt, da Hessen Kassel einen Insolvenzantrag wohl bewusst verspätet eingereicht hat. Und nun startet eine zwanzigste Mannschaft, wenn auch ohne Punkte, im Ligabetrieb und füllt den Spielplan auf. Aus Kooperations- und Marketinggründen.

Der FK Pirmasens hat sich am Donnerstagnachmittag zu dieser Liga-Aufstockung geäußert. „Ich habe keine Worte mehr“, sagte Geschäftsstellenleiter Christoph Radtke dem SID. Der Verein habe selbst einen Antrag auf eine 20er-Liga gestellt, sagt er. Für ihn sei die Nachricht eine „Horrormeldung“ gewesen – und das ist verständlich. Es ist ungerecht, wenn eine Mannschaft, die im Laufe einer Saison fünf Teams hinter sich lässt, absteigen muss, damit die Liga wieder aus 19 Teams besteht und sich dann nur wenige Wochen später eine chinesische Auswahl als 20. Mannschaft einkauft. Kooperation und Aufwandsentschädigung hin oder her.

Um 19 Uhr wurde der Kommentar mit der Reaktion aus Pirmasens ergänzt.

BVB-Aus gegen Monaco! Es gab doch schon ein Wunder

Borussia Dortmund ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Das Wunder von Monaco ist am Mittwochabend ausgeblieben. Doch es gab ein Wunder. Ein wichtigeres. Acht Tage zuvor.

Ermittler haben unter der Woche mitgeteilt, dass die Bomben, die den BVB-Bus vor dem Hinspiel im Westfalenstdion angreifen sollten, etwa eine Sekunde zu spät explodierten. In einer Kopfstütze wurde ein Metallteil gefunden. In der Stütze, nicht in einem Kopf. Das ist die wichtige Nachricht. Das ist das Wunder.

Es ist ein Wunder, dass es bei einem gut vorbereiteten Angriff auf mehr als 30 Menschen keine Toten gab, dass nur zwei Menschen verletzt wurden. Gegen ein derartiges Wunder kann ein Fußballwunder nur abstinken.

Der BVB ist raus aus der Champions League. Aber alle Leben – auch, wenn sie von nun an, mit den Eindrücken des Anschlags leben müssen.

Die Bayern-Wut auf Schiri Kassai

Es ist kein Geheimnis. Schiedsrichterentscheidungen können Fußballspiele entscheiden – und wie mit Toren ist es auch mit Pfiffen: Je näher der Schlusspfiff rückt, umso mehr Bedeutung wird ihnen beigemessen, umso mehr bleiben sie auch in Erinnerung.

Am Dienstagabend schied der FC Bayern gegen Real Madrid aus der Champions League aus. Die schlechteste Leistung an diesem Abend, das sagte Münchens Coach Carlo Ancelotti wahrheitsgemäß, lieferte Schiedsrichter Viktor Kassai ab. Doch seine Fehlentscheidungen trafen, anders als beispielsweise Karl-Heinz Rummenigge es sah („Wir wurden beschissen“), eben nicht nur den deutschen Rekordmeister. Der Elfmeterpfiff gegen Casemiro war noch fragwürdig aber vertretbar, dem 2:1, das Bayern erst in die Verlängerung brachte, ging aber eine Abseitsposition voraus: Bei Thomas Müllers Brustablage auf Robert Lewandowski stand der Pole im Abseits und zwang Real-Kapitän Sergio Ramos so zum Slapstick-Eigentor.

Auch der von den Bayern beanstandete Platzverweis gegen Arturo Vidal zeugt von großer Vergesslichkeit. Zwar war der Einsatz an der Seitenlinie sicher kein gelbwürdiges Foul, doch davon leistete sich der Heißsporn zuvor schon einige. War der Platzverweis in der 86. Minute falsch, war es nach rund einer Stunde ebenso falsch, den Chilenen auf dem Platz zu belassen.

Doch am Ende bleiben immer die Fehlentscheidungen im Gedächtnis hängen, die den geringsten Zeitabstand zum Schlusspfiff haben. Und so sprechen seit dem Abpfiff alle von den falschen Entscheidungen in der 105. und 109. Minute als Cristiano Ronaldo zweimal aus Abseitsposition ein Tor erzielte. Die waren zweifellos fatal für Bayern. Genauso, wie das irreguläre Tor zum 1:2 fatal für Madrid hätte werden können. Doch bis zum Abpfiff waren es eben noch 33 Minuten.

Mal wieder Ausverkauf in Bergamo

Bergamo ist ein traumhaftes Städtchen. Knapp 120.000 Einwohner leben dort am südlichen Ende der Alpen. Oberhalb der modernen Stadt liegt die Altstadt auf einem Berg – rund 60 Kilometer entfernt von Mailand.

Und genau das wurde dem dort ansässigen Fußball-Verein Atalanta stets zum Verhängnis. Im Dunstkreis der altehrwürdigen Vereine AC und Inter blieben die ganz großen Erfolge aus. 1948 wurden die Schwarzblauen fünfter in der Meisterschaft. 1963 kam ein Pokalsieg dazu. Das war es mit den Erfolgen.

In dieser Saison sorgte Atalanta jedoch für Überraschungen. Zwischenzeitlich spielte sich die Mannschaft von Gian Piero Gasperini durch einen Lauf von neun Spielen ohne Niederlage (acht Siege) in die internationalen Plätze. Was folgte, war für den Ausbildungsverein, der es beim Anwerben junger Spieler ohnehin schwer hat, mit den beiden Mailänder-Klubs vor der Tür ein erneuter Ausverkauf.

Der Verein, der Riccardo Montolivo, Alessio Tacchinardi, Giacomo Bonaventura, Giampaolo Pazzini und viele mehr hervorbrachte, verlor nun in der Winterpause sein Herz, das Hirn wird im Sommer folgen. Erst verließ Roberto Gagliardini den Verein in Richtung der großen Nachbarstadt und schloss sich Inter an. Es sei sein „Schicksal“ schrieb er in einem bewegenden Brief an die Fans.

Nur Tage später wurde klar. Juve würde Abwehrchef Mattia Caldara verpflichten, ihn aber wenigstens bis zum Saisonende wieder an Bergamo ausleihen.

So hat Bergamo zwei junge Spieler verloren, die in dieser Saison den Durchbruch schafften und wie kaum andere für die starke Hinrunde standen. Zwei junge Spieler, Jahrgang 1994, die in Bergamo geboren wurden, laufen lernten, kicken lernten und zu Profis wurden.

Das alles passiert zwar im Fußball, doch in Anbetracht, des nahezu nie zuvor dagewesenen Aufschwungs von Atalanta ist es einfach schade.

 

Was soll das Gemotze über die Mammut-WM?

Jetzt ist also beschlossen, was ohnehin nicht mehr abzuwenden war. Die Weltmeisterschaft 2026 wird nicht mit wie gewohnt 32 Mannschaften stattfinden. Es werden 48 sein. Seien wir ehrlich: Die Gründe dafür sind recht selbstsüchtig. Die Fifa will mehr Spiele um mehr TV-Gelder zu bekommen. Gianni Infantino will sein Wahlversprechen, dass ihn wohl erst in diese Position gebracht hat, einlösen, um damit möglichst lange an der Macht zu bleiben.

So weit, so egoistisch. Nun ist die Reaktion in Deutschland eher bescheiden. Es wird von einer aufgeweichten Elite gesprochen, von langweiligen Spielen, von unnötiger Belastung. Zumindest letzteres kann leicht entkräftet werden. Durch den Modus von 16 Dreiergruppen aus denen sich die ersten beiden Teams für das Sechzehntelfinale qualifizieren, haben die einzelnen Mannschaften und somit die Spieler keinen Mehraufwand. Bis zum Titel bleiben es sieben Spiele.

Auch den anderen Kritikpunkten kann ich nur mit Unverständnis gegenübertreten. Natürlich sollen bei einer Weltmeisterschaft nur die besten gegeneinander antreten. Und das wird auch so bleiben, nur wird der erlesene Kreis etwas aufgebrochen – nicht aufgeweicht. Darauf lege ich wert. 211 Nationalteams sind bei der Fifa registriert. Alle haben an der Qualifikation zur WM 2018 in Russland teilgenommen. Es werden also für die Weltmeisterschaft 2026 ähnlich viele sein. Mit mehr als 150 Teams wird also schon ein Großteil ausgesiebt. Eine Begegnung Swasiland gegen Vietnam, wie im Netz gewitzelt wurde, ist also weiterhin ausgeschlossen.

Vielmehr ist es doch so, dass durch die Aufstockung der WM mehr Teams und Spieler die Chance haben, sich auf großer Bühne zu zeigen – und auch was vom TV-Gelder-Kuchen abzubekommen. Das birgt immerhin die Chance, dass der Kreis der Favoriten ein wenig aufgebrochen wird. Ein wenig. Aber immerhin in diese Richtung, nicht wie in der Champions League, in der Rummenigge un Co. versuchen, die kleinen Verbände aus dem Wettbewerb zu drängen.

Die EM hat durchaus gezeigt, dass es sich lohnt, mehr Mannschaften am Wettbewerb teilnehmen zu lassen. Wales und Island haben begeistert, menschlich, teilweise auch fußballerisch – ebenso wie die Nordiren, wobei die sich als Qualifikationsgruppen-Sieger ohnehin qualifiziert hätten. Problematisch war lediglich der Modus, in dem Gruppendritte weiterkamen. Das hat die Spielweise nachhaltig beeinflusst. Aus Hurra-Fußball wurden Taktikschlachten – die übrigens für einige Zuschauer auch Unterhaltungspotenzial bergen können. Die im Allgemeinen als unattraktiv angesehene defensive Spielweise aber auf die Teilnahme von Wales, Albanien, Island und Co. zu schieben ist aber falsch.

Ich freue mich auf ein paar Exoten im Sommer 2026. Ich freue mich auf beherzte Auftritte kleinerer Verbände, deren Spieler sich der ganzen Welt präsentieren wollen. Ich freue mich auf mutigen Fußball, ich freue mich auf Abwehrschlachten. Ich freue mich auf 80 Spiele – und ein erneut nur halb volles Panini-Album, auch wenn es die Stärke eines Brockhauses haben wird. Aber irgendwas ist ja immer.

 

Bundesliga: Der 10. Spieltag kurzgefasst

Mann des Spieltags

Schon in der vergangenen Woche kam der Mann des Spieltags aus dem Team, das gegen den HSV angetreten ist. Sie machen es dem Gegner einfach leicht zu glänzen. Mit vier Toren und einer Vorlage hat sich Borussia Dortmunds Jetset-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang beim 5:2 gegen die Hamburger aber auch wirklich in den Fokus gespielt.

Tor des Spieltags

Das Tor des Spieltags ist ein Eigentor. Hoffenheims Steven Zuber traf in München ins eigene Netz. Der einzige Treffer des Rekordmeisters an diesem Tag. Ein Treffer eines eigenen Spielers war den Bayern nicht vergönnt.

Szene des Spieltags

Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen. Das gilt selbst für Uwe Seeler, der am Tage der 2:5-Niederlage seines HSV gegen Borussia Dortmund 80 Jahre alt wurde. Von der Tribüne sah er neben dem Debakel seines Herzensvereins aber auch eine schöne Szene seiner Fans. Der Verein verteilte vor dem Spiel 57.000 Seeler-Masken. Die Fans setzten sie mit Freuden auf. Besser war es. Durch die kleinen Augenschlitze war das Sichtfeld eingeschränkt.

Statistik des Spieltags

RB Leipzig ist nicht nur die einzige ungeschlagene Mannschaft der Bundesligageschichte, auch in dieser Saison haben sie derzeit einen Bestwert zu verteidigen. Lediglich zehn Minuten musste der Neuling in dieser Saison einem Rückstand hinterherlaufen. Weniger als jedes andere Team der Liga.

Flop des Spieltags

Nein. Nicht wieder der HSV. Diesmal trifft es die Mainzer. Unter der Woche gingen sie noch beim RSC Anderlecht in der Europa League unter, am Sonntag dann die Pleite in Leipzig. Nach 45 Minuten lagen die Rheinhessen bereits mit drei Toren hinten. Trainer Martin Schmidt muss die Mannschaft dringend stabilisieren.

Pfiff des Spieltags

Zwei Elfmeter hätte es für Werder Bremen in der Schlussphase geben können, als Dampfwalze Kolasinac und Nastasic ihre Gegenspieler im Strafraum umsensten. Doch dazu kam es nicht. Bei jeweiliger Verwandlung hätte es 3:3 gestanden. Doch es ist nur verständlich, wenn Schiedsrichter Günter Perl sich damit schwer tut, einem Team drei Elfmeter in einer Partie zuzusprechen. Auch, wenn es im Rahmen der Regeln gewesen wäre.